Raumprogramm
Die auszuwählende Raumorganisation
leitet sich von der gewählten Aufbau- und Ablauforganisation
ab und baut auf der Funktionsplanung auf. Dabei spielen die
Kommunikationsbeziehungen, die Größe der einzelnen
Organisationseinheiten und das Bestreben nach Attraktivität
der Arbeitsplätze im Interesse des Wohlbefindens der Mitarbeiter
eine entscheidende Rolle
Die Raumplanung setzt stets
an der eigentlichen Arbeitsfläche, d.h. Maschinen-, Büro-
oder sonstige Arbeitsfläche, an. Andere Teilflächen
wie z.B. Zwischenlager, Verkehrs- oder Transportfläche,
Distanz- oder Zusatzfläche, etc. werden durch Zuschläge
oder Koeffizienten ergänzend bestimmt. Dieses Verfahren
wird als „funktionale Flächenbedarfsermittlung“ bezeichnet.
- Entwicklung nutzungsspezifischer
Gebäude- und Raumkonzeptionen
Die nutzungsspezifische Gebäude-
und Raumkonzeption läßt sich im Produktivbereich
eines Unternehmens insbesondere mittels des Soll-Zustandes
für die Auf- und Ablauforganisation ableiten. Dieser Soll-Zustand
berücksichtigt sämtliche Parameter für optimales
Arbeiten entsprechend den besonderen betrieblichen Erfordernissen
und den strategische Weiterentwicklungsmöglichkeiten des
Betriebes.
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